Marmotte
Gesagt, gesägt, gesungen

eine alpenländische Unsäglichkeit

       
  Was ist Marmotte
 

Alle Geschichten werden von Marmotte vertont und gespielt. Das Cello flirtet mit dem Trumpet-singenden Marmotterich, flirrt, schnulzt, vibriert, pizzt und schmachtet. Glissandierend zum Blasebalg des Örgelis wird einem sterbenden Panther das Leben ausgehaucht und bald darauf sind wilde Hackbrettsaitensprünge zu wehklagendem Sägesang zu vernehmen. Unverschämt bewegen sich zwischen überraschenden Klängen und eigenwilligen Instrumenten ein Charmeur, die alte Jungfer, der freche Bauernlümmel, ein unschuldiges Mädchen, der Ehegatte, der Pfarrer und die neureiche Hochstaplerin durchs Programm.

Der Marmottensängerich versingt kreuzweise die vielen hundert Strophen, weil gesungenes Wort doch vielrecht süffiger ist als Trockenrezitiertes. Derweil sind die Marmottinnen Teile einer Webmaschine, dort nickende Stammtischbrüder, hier eifersüchtige Gespielinnen.

  Die Geschichten aus dem 17. bis 21. Jahrhundert stammen aus verschiedensten Lied- und Geschichtssammlungen Bayerns und der Schweiz. Die Unsäglichkeiten werden gesungen, erzählt, "geräpt" und gespielt.

Aus Improvisationen entstehen unsere Instrumentalstücke. Sie werden eigens zur "Verhörlichung", Erholung und Erquickung für die ZuhörerInnen angefertigt.

  Marmotte spielt auf Instrumenten wie:    
  Hackbrett (von chlin Fochsli, Appenzell) Neuitalienisches Cello (Scarbi 1903)
Pfeifenorgel/Regal (von Sigi Jud, Mels)
Drehleier (von Beat Wolf, Schaffhausen)
Gemshorn (von Sigi Jud, Mels)
Rebec (von Sigi Jud, Mels)
Krummhorn (von Sigi Jud, Mels)
  Brummtopf (Eigenbau)
Garklein/Sopranblockflöten (von Küng/Huber)
Trommeln
(Rahmentrommel, Kancheera aus Indien, Davul aus dem Balkan)
Talerschwingbecken
(aus dem Appenzell)
Psalterium (aus dem Appenzell)

 

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